Klimawandel

"Als Höhenbergsteiger habe ich die Auswirkungen des wärmeren Klimas aus erster Hand erlebt.”

-Conrad Anker, Bergsteiger und Athlet bei The North Face Global

“Ehemalige Gletscherrouten sind einfach weggeschmolzen. Die Gletscher lassen bei ihrem Rückzug regelrechte Schwaden an Ablagerungen und Steinschutt zurück, während Gipfel, die früher vom Permafrost zusammengehalten wurden, dahinschmelzen. Auch das Himalayagebirge wird in den nächsten Jahrzehnten die Auswirkungen der globalen Erwärmung zu spüren bekommen. Wenn seine über 5.000 Gletscher schmelzen, werden ehemals ganzjährig wasserführende Flüsse, die in den Bergen entspringen, nur noch saisonal fließen. Dies wiederum gefährdet die Wasserversorgung eines Fünftels der Weltbevölkerung, die ihr Wasser vom Himalayagebirge bezieht.

The North Face engagiert sich dafür, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Von den Solaranlagen in unseren Einrichtungen bis zu den Energiesparmaßnahmen in unseren Webereien: Wir suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, die von uns verursachten Umweltbelastungen zu reduzieren. Es geht nicht nur darum, „das Richtige zu tun“; das ist das Erbe unserer Marke.”

– Conrad Anker, Bergsteiger und Athlet bei The North Face Global

THG-Emissionen

Wir haben die Treibhausgasemissionen unserer Einrichtungen in den USA überwacht, um unsere Fortschritte bei der Erreichung unseres für 2013 festgelegten Fünfjahresziels zu verfolgen. Das Ziel bestand darin, unsere auf den Umsatz normierten Emissionen um 25 % zu reduzieren. Trotz beachtlichen Investitionen in erneuerbare Energiequellen für unser Logistikzentrum und unsere neue Zentrale in Kalifornien sowie zahlreichen Nachrüstungen in unseren Einzelhandelsgeschäften konnten wir nur eine Reduktion von 21 % erzielen. Damit haben wir unser Ziel knapp verfehlt. Da unsere Einzelhandelsgeschäfte für 67 % unserer insgesamt gemessenen Emissionen verantwortlich sind, müssen wir bei diesen Einrichtungen ansetzen, um größere Einsparungen zu erzielen und unser Ziel zu erreichen. Dies hat sich in unseren angemieteten Filialen als besonders schwierig erwiesen, da wir dort nicht die gesamte Infrastruktur kontrollieren können. Während die Emissionen pro Geschäft um 5,4 % gefallen sind, was sich in mehr Energieeffizienz pro verkaufter Einheit niederschlug, waren diese Einsparungen nicht genug, um unser Fünfjahresziel zu erreichen.

In Europa machen wir weiterhin große Fortschritte. Gemeinsam mit unserer Muttergesellschaft VF Corporation haben wir Nachhaltigkeitsrichtlinien für unsere Teams in den Bereichen Immobilienerwerb, Bauwesen und Abläufe entwickelt, die unsere Einrichtungen im Wirtschaftsraum EMEA abdecken. Diese Richtlinien wurden unter Berücksichtigung der Liste mit baulichen Anforderungen gemäß dem fortschrittlichen System „Leadership in Energy & Environmental Design“ (LEED) ausgearbeitet und betreffen verschiedene Bereiche wie Materialien, Energie- und Abfallverwaltung. In den meisten unserer Einzelhandelsgeschäfte kommen LED-Lampen, nachhaltige Materialien aus lokaler Produktion sowie Licht- und Bewegungssensoren zum Einsatz. Derzeit werden 61 % der europäischen Standorte von VF mit grüner Energie betrieben.

Auf unserem Weg in die Zukunft werden wir weiterhin neue sinnvolle Möglichkeiten in unseren Einrichtungen und bei der Nachrüstung von Einzelhandelsgeschäften nutzen. Unser Hauptaugenmerk liegt jedoch immer stärker auf der Reduzierung von Umweltbelastungen bei der Produktion, da dies unser Bereich ist, von dem die meisten Belastungen ausgehen.

EMISSIONSREDUKTIONEN

Unsere Ökobilanz direkt zu reduzieren ist unsere oberste Priorität. Seit 2007 kaufen wir jedoch auch Emissionsreduktionszertifikate für Treibhausgasemissionen, die wir noch nicht eliminieren konnten. Dazu zählen Emissionen, die in unseren Einrichtungen in den USA, durch das Pendeln unserer Mitarbeiter und durch die Geschäftsreisen unserer nordamerikanischen Partner generiert werden. Seit 2010 kompensieren wir Emissionen, die von der Zustellung unserer E-Commerce-Produkte an unsere Kunden herrühren. Von 2010 bis 2014 haben wir mit GreenShipping zusammengearbeitet. Zur Zeit unterhalten wir zum Emissionsausgleich eine Partnerschaft mit der gemeinnützigen  Bonneville Environmental Foundation (einem Windparkbetreiber).Um Emissionen aus den Einrichtungen zu kompensieren, die wir betreiben und besitzen, investieren wir über die gemeinnützige Bonneville Environmental Foundation onneville Environmental Foundation auch in von Green-E Climate zertifizierte CO2-Kompensationen und RECs-Zertifikate (Zertifizierungssystem für Erneuerbare Energien).

Seit 2007 haben wir dank dem Go Zero® Programm des Conservation Funds 100 % aller Emissionen aus unseren Geschäftsreisen und dem Pendeln unserer Mitarbeiter kompensiert. Mit Go Zero werden Emissionen ausgeglichen, indem die Kohlendioxid-Aufnahmefähigkeit von Bäumen genutzt wird. In diesem Sinne werden in den nordamerikanischen Nationalparks Bäume gepflanzt und Wälder geschützt. Von 2008 bis 2013 wurden im Rahmen unserer Emissionsreduktionen ca. 20.000 Bäume am unteren Mississippi gepflanzt, die im selben Zeitraum beinahe 18.000 Tonnen CO2 beseitigt haben. In unserer nächsten Umgebung haben wir den Schutz von 4 ha kalifornischer Mammutbäume veranlasst, die weiterhin Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln werden, anstatt zu Sägespänen verarbeitet zu werden.

Die US-Umweltschutzbehörde (EPA nach dem englischen Akronym) hat uns für den kontinuierlichen Emissionsausgleich von 100 % unseres Energieverbrauchs in den USA in den Jahren 2012 und 2013 mit der Auszeichnung für Green Power Leadership Awards Green Power Leadership gewürdigt. Die EPA ist sich wohl bewusst, dass der Kauf von grüner Energie einen integralen, wichtigen Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie eines jeden Unternehmens darstellt. Sie hat außerdem unsere Anstrengungen zur Klimaerziehung im Rahmen unseres Programms Hot Planet / Cool Athlete gewürdigt. Außerdem hat die EPA die Tatsache unterstrichen, dass wir unsere Kunden durch Signalisierung an unseren Kassen und Umkleidekabinen auf die Nutzung von grüner Energie aufmerksam machen.

 

Fürsprache für das Klima

“Wir glauben, dass der Erfolg unseres Unternehmens grundsätzlich in Zusammenhang mit der Gesundheit unseres Planeten steht.”


-Todd Spaletto, Präsident bei The North Face

Mit über vier Jahren im Einzelhandel für den Outdoor-Bereich haben wir eine langfristige Sicht in Bezug auf unsere umweltpolitischen und geschäftlichen Prioritäten. Im Jahr 2009 haben wir uns mit anderen zukunftsorientieren Unternehmen in der Ceres-Koalition " Business for Innovative Climate and Energy Policy (BICEP) " (Unternehmen für innovative Klima- und Energiepolitik) zusammengetan, um uns für eine fortschrittliche Klimawandelpolitik einzusetzen. Über unsere Muttergesellschaft CF Corporation erstatten wir auch der Organisation „Carbon Disclosure Project“ Bericht, um unsere Anstrengungen zu verbreiten und dem Wunsch unserer Interessensvertreter nach mehr Transparenz nachzukommen.

Wir waren eines der ursprünglich 33 Signatarunternehmen der Klimadeklaration im Jahr 2013, die bundesweite Entscheidungsträger dazu aufforderte, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Bis zum April 2014 haben 750 Unternehmen diese Deklaration unterzeichnet und den Entscheidungsträgern damit gezeigt, dass die Geschäftswelt in den USA bereit für eine umfassende Klimaschutzpolitik ist.